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		<title>News der Bad Arolser SPD</title>
		<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/</link>
		<description>Meldungen der SPD in Bad Arolsen</description>
		<language>de</language>
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			<title>News der Bad Arolser SPD</title>
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			<description>Meldungen der SPD in Bad Arolsen</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 17 Feb 2012 22:58:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Energiewende bei der SPD im Mittelpunkt </title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////energiewende-bei-der-spd-im-mittelpunkt/</link>
			<description>Bei der Jahreshauptversammlung der SPD Bad Arolsen ging es nicht nur um die ökologische Wende, durch die die Versorgung der Arolser Haushalte nachhaltiger würde, sondern auch um ein neues Modell der Energiegewinnung, an dem sich die Bürger beteiligen können. 
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			<content:encoded><![CDATA[Das Interesse am Thema ist unter den Arolser Genossen groß und so konnte der Vorsitzende Andreas Schad am letzten Freitagabend im Januar zahlreiche Mitglieder begrüßen. Erfreulicherweise waren auch zwei neue Gesichter mit dabei, was auf die positive&nbsp; Entwicklung bei den Mitgliederzahlen verweist: hier hat der Ortsverein ein leichtes Plus im Jahr 2011 zu verbuchen. <br />Nach einem kurzen Rückblick auf die Kommunalwahlen und den Neuwahlen der Delegierten für Stadtverband, Unterbezirks-&nbsp; und Bezirksversammlung wurde ein breiter Raum für die Diskussion über die zukünftige gesellschaftliche Entwicklung eingeräumt.<br />Ein Hauptschwerpunkt der politischen Arbeit soll weiterhin die Energiewende mit all ihren Facetten&nbsp; sein, darüber waren sich die Arolser Genossen einig. Zündstoff für neue Projekte gab der Bad Arolser Gastredner der SPD, Prof. Dr. Jedicke,&nbsp; in seinem interessanten Input-Vortrag zur Energiewende in der heimischen Stadt. Abgestellt hatte Prof. Dr. Jedicke seine zentrale Aussage auf die Bürgerbeteiligung über verschiedenste Genossenschaftsmodelle und er lieferte Beispiel aus München und dem Kreis Rhön-Grabfeld, in dem Genossenschaftsmodelle schon zur Praxis geworden sind. Die Gründung kann unkompliziert gelingen, wenn es ausreichend Interessenten gibt, die sich mit Ihrem Fachwissen oder kleinem Geldbeitrag beteiligen, der sich durch Umsatzbeteiligung (Rendite) schnell amortisiert. „Nur wer auch direkt partizipiert, ist bereit Veränderungen mit zu tragen“ , dieser Aussage konnten die Mitglieder des SPD Ortsvereins zustimmen. So war denn auch die zentrale Frage in Eckhardt Jedickes Fachvortrag „Wie lassen sich die Bürger für die Energiewende gewinnen?“.<br />Daher war es nur schlüssig zu überlegen, wie man die Bürger dafür begeistern kann. &nbsp;<br />Festgelegt wurde deshalb, dass über eine Reihe von politischen Abenden Informationen zur Energiewende gegeben werden. Den Auftakt macht im März das Thema „Das energieautarke Haus“. Dies entspricht der Leitlinie, Bürgern möglichst umfassend Informationen zugänglich zu machen,&nbsp; die von Fachleuten geliefert werden, die alle Fragen rund ums Thema klären können. Denn nur wenn alle mitmachen, also gesellschaftlicher Konsens erreicht wird, kann diese wichtige Zukunftsaufgabe „Energiewende“ gelingen.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Ortsverein Bad Arolsen</category>
			<category>Presseartikel</category>
			
			<author>hfrese@spd-bad-arolsen.de</author>
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 22:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsame Initiative von Offener Liste und SPD: Beiträge statt Anliegergebühren</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////gemeinsame-initiative-von-offener-liste-und-spd-beitraege-statt-anliegergebuehren/</link>
			<description>Die Fraktionen von Offener Liste und SPD wollen in der Bad Arolser Stadtverordnetenversammlung eine Initiative mit dem Ziel auf den Weg bringen, wiederkehrende Beiträge zur Straßenerschließung und Unterhaltung an Stelle von Anliegerbeiträgen zu ermöglichen.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zur Zeit werden im Fall der Erschließung oder Erneuerung einer Straße die Anlieger zu Anliegergebühren heran gezogen. Dabei handelt es sich häufig um sehr hohe Beträge im 4- und 5- stelligen Euro Bereich. Für die meisten betroffenen Bürgerinnen und Bürger bedeutet die Straßensanierung so eine erhebliche finanzielle Härte. <br />In Anliegerversammlungen sehen dann viele Grundstückseigentümer die Notwendigkeit von Baumaßnahmen ein, müssen sie aber wegen der hohen finanziellen Belastung ablehnen.<br />Da soll sich nach den Vorstellungen von Offener Liste und SPD ändern. An Stelle der hohen Einmalzahlung sollen regelmäßige Beiträge treten.<br />Nach vorliegenden Musterrechnungen könnten so für ein Grundstück von ca. 700 Quadratmetern mit einem Einfamilienhaus jährliche Beiträge in einer Höhe von unter 80,00 Euro anfallen.<br />Die Fraktionsvorsitzenden Mathias Decker (OL) und Eberhard Eckhardt (SPD) sind sich einig, dass eine Belastung in dieser Höhe verkraftbar ist.&nbsp; &nbsp;<br /><br />Für Grundstückseigentümer die bereits Anliegergebühren bezahlt haben, würden die neu eingeführten Beiträge aber zu einer nicht hinnehmbaren Doppelbelastung führen.<br />Deshalb würde es in diesen Fällen dann eine zeitlich befristete Befreiung von den Beiträgen geben, gedacht werde hier an einen Zeitraum von 20 Jahren.<br /><br />Die Fraktionsvorsitzenden sehen in der angestrebten Neuregelung auch einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit bei kommunalen Abgaben.<br />Grundsätzlich werden alle öffentlichen Straßen von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Bau, Erhaltung, Erneuerung und Erweiterung sollten deshalb auch von allen finanziert werden.<br />Für die Stadt würden die regelmäßigen Einnahmen Sicherheit für die langfristige Planung bei der Straßenunterhaltung bedeuten.<br /><br />Regelmäßigen Beiträge stellen nach Ansicht der beiden Fraktionen eine bezahlbare und bürgerfreundliche Alternative dar und sind in einigen Bundesländern in den Landesgesetzen über kommunale Abgaben verankert.<br />Die Offene Liste hatte bereits im letzten Kommunalwahlkampf die wiederkehrenden Beiträge als politische Forderung erhoben. Zum gleichen Thema hat die SPD-Landtagsfraktion vor einigen Wochen einen Gesetzentwurf im Hessischen Landtag eingebracht. Für Mathias Decker (OL) und Eberhard Eckhardt (SPD) ist dies Anlass, die Schaffung rechtlicher Voraussetzungen in Hessen von der kommunalen Ebene aus zu unterstützen. Das soll nach Möglichkeit in Form einer parteiübergreifenden Initiative geschehen, die auch von den&nbsp; anderen Fraktionen mitgetragen wird. Außerdem sollen die Nachbargemeinden zur Unterstützung des Anliegens aufgerufen werden. Decker und Eckhardt wollen in Gesprächen mit den übrigen Fraktionsvorsitzenden die Verabschiedung einer gemeinsamen Resolution in der nächsten Sitzung des Stadtparlamentes erreichen. <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>SPD-Fraktion</category>
			<category>Stadtverband Bad Arolsen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 07:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neujahrsansprache von Landrat Dr. Reinhard Kubat</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////neujahrsansprache-von-landrat-dr-reinhard-kubat/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Stadtverband Bad Arolsen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 18:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Regionale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien&quot; - Mitgliederversammlung des SPD-Stadtverbandes</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////regionale-wertschoepfung-durch-erneuerbare-energien-mitgliederversammlung-des-spd-stadtverbandes/</link>
			<description>Mit großer Sorge betrachte Landrat Dr. Reinhard Kubat die Entwicklung der Diskussion in Bad Arolsen und Umgebung über die Errichtung von erneuerbaren Energien, bekannte Landrat Dr. Reinhard Kubat bei der Mitgliederversammlung des SPD Stadtverbandes.
 Er habe es sich nicht träumen lassen, dass die Bundesregierung beschließen könnte, die Atomkraftwerke abzuschalten und damit erneuerbaren Energien den Vorrang zu geben. Das Unglück von Fukushima...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWF könne er sagen, wie intensiv dieses Unternehmen des Kreises alternative Energien fördern wolle und auf der Suche nach Windkraftstandorten sei. Es sei nicht einfach, geeignete Standorte zu finden, die alle Bedingungen und Voraussetzungen erfüllten. Er sehe beim Bau von Windkraftanlagen auch für die Kommunen eine große Chance, sich finanziell zu engagieren, um die Haushalte zu konsolidieren.<br />&nbsp;So habe zum Beispiel die Gemeinde Gemünden beschlossen, zusammen mit der EWF eine Windkraftanlage zu errichten. Auch Waldeck und Diemelsee hätten zum Beispiel günstige Voraussetzungen.<br />&nbsp;Insgesamt sehe er im Landkreis in den nächsten Jahre einen Investitionsbedarf von 160 Millionen Euro für solche Anlagen . Nach seiner Vorstellung könnte auch das in der Schweiz festgelegten Kapital des Kreises von 40 Millionen Euro eingebracht werden. Die Rendite sei höher als in der Schweiz und die Einnahmen kämen unmittelbar der Kreiskasse zugemutet.<br />&nbsp;Bei den Windenergieparks, wie zum Beispiel in Gemünden, ergebe sich auch die Frage, ob Bürger beteiligt werden können. Man müsse aber die Einlagen der Bürger deckeln, damit möglichst viele Bürger sich beteiligen können.<br />&nbsp;Windkraft sei die mit Abstand effektivste erneuerbare Stromgewinnung, während zum Beispiel die Fotovoltaik nur tagsüber produziere. Schwierig sei auch die Errichtung von Biogasanlagen. 18 gibt es davon in Waldeck-Frankenberg, sechs sind in der Planung und eine im Bau. <br />&nbsp;Hier deute sich aber inzwischen ein weiteres hoch interessantes Projekt an, das zusammen mit der EWF entwickelt werden soll. Die Hochschule Bremen möchte zusammen mit der EWF eine Pilotanlage für die Verflüssigung von Methangas errichten. So könnte in der Nacht überschüssiger Strom genutzt werden, um das Gas zu verflüssigen. Dies sei auch eine Möglichkeit, überschüssige Energie zu speichern.<br />&nbsp;Bei der Insolvenz der Firma ENtrason-Solarpark sei die EWF bereit, bei der finanziellen Abwicklung mitzuarbeiten. Man könne aber die übliche Einspeisevergütung erwarten, diese würde regelmäßig von der Bundesnetzagentur festgestellt. Die hohe Erwartungen der Investoren seien unerfüllbar. Er habe auch den Eindruck, dass manche Investoren die Verträge sehr blauäugig unterschrieben hätten.<br />&nbsp;Beim Thema Logistikzentrum in Volkmarsen warnte der Landrat: „Die Gefahr ist groß, dass VW weg ist, die Signale sind so“. Volkmarsen habe eine Chance, die der Landkreis in den letzten 50 Jahren nicht gehabt habe. Er habe aber die leise Hoffnung, dass eine gute Lösung doch noch gefunden werde.<br />&nbsp;Bei der Kurhessenbahn befürchte er, dass der Rotstift angesetzt werde und die Strecke zwischen Frankenberg und Korbach nicht reaktiviert werde. Aber nicht einmal die Straßen würden wenigstens ausgebaute. Der Bau der vor Jahrzehnten angekündigten Umgehungsstraßen der B252 käme nicht voran. Es sei eine beschämende Politik des Landes, das Geld in den Ballungsgebieten auszugegeben, dabei bliebe das Land auf der Strecke.<br />Stadtverbandsvorsitzende Hannelore Eckhardt betonte in ihrer Begrüßung, die Akzeptanz in der Bevölkerung für erneuerbare Energie müsse größer werden. Das Totschlagsargument: „Ich bin für erneuerbare Energien, aber bitte nicht vor meiner Haustür,“ sei nur schwer auszurotten.<br />&nbsp;Bürgermeister Jürgen van der Horst, weiterer Redner bei dieser Veranstaltung unter dem Thema: „Wo geht es hin mit der erneuerbaren Energien?“, erklärte, um dem zu begegnen treibe jetzt die Stadt zusammen mit dem Investor die Planung selber voran. Dabei werde es eine sehr umfassende zeitnahe Bürgerbeteiligung geben. „Alles wird transparent!“. Es gebe öffentliche Termine und auf den Internetseiten der Stadt werde sehr umfangreich informiert.<br />&nbsp;Die Zahl der in der Gemarkung der Großgemeinde tatsächlich in Betracht kommenden Standorte sei sehr begrenzt. Voraussichtlich gebe es nur 3 Projekte, die Erfolg versprechend sein könnten. Zum Solarpark sagte er, das Grundstück auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände sei noch nicht vollständig bebaut. Es gebe Visionen, dass auch die Stadt sich eventuell engagieren könne.<br />&nbsp;Auf die Frage von Hannelore Eckhardt, ob sich eine Kommune überhaupt wirtschaftlich engagieren könne, antwortete der Bürgermeister, es müsse den Kommunen auch möglich sein, neue Einnahmemöglichkeiten zu finden. Mit den Einsparungen sei man praktisch am Ende, es gehe ebenso nicht, den Bürger noch mehr zu belasten. Dafür müsse aber die Stadt mehr Handlungsfähigkeit haben. Wenn die Kommunen immer mehr geknebelt würden und die Zuschüsse zurückgefahren würden, dann müssten unbedingt neue Einnahmemöglichkeiten geschaffen werden.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltung</category>
			<category>Stadtverband Bad Arolsen</category>
			<category>Presseartikel</category>
			
			<author>Manni_Mueller@t-online.de</author>
			<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 13:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SPD-Stadtverband fordert: Schnelle Realisierung des Mengeringhäuser Windparks</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////spd-stadtverband-fordert-schnelle-realisierung-des-mengeringhaeuser-windparks/</link>
			<description>Die Vorstandsmitglieder des SPD-Stadtverbandes Bad Arolsen haben sich einmütig für eine schnelle Realisierung des Windparks im Mengeringhäuser Stadtwald ausgesprochen. Nach dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes sehen die Sozialdemokraten die Möglichkeit, die geplanten Windkraftanlagen auch ohne die zeitaufwendige Schaffung von Planungsrecht für die Gesamtgemeinde zu realisieren.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stadtverbandsvorsitzende Hannelore Eckhardt&nbsp; kommentierte den Beschluss: „Wir haben uns vor der Kommunalwahl eindeutig für erneuerbare Energien ausgesprochen. Unter dem Eindruck der Ereignisse in Japan hat zudem bei vielen Menschen ein Umdenkungsprozess stattgefunden. Wenn wir das Ganze nicht nur ein Lippenbekenntnis sein soll, dann müssen wir auch akzeptieren, dass Windräder auch bei uns errichtet werden,“<br />In der Bad Arolser Stadtverordnetenversammlung sehen die Sozialdemokraten eine breite Mehrheit für die Gewinnung von Ökostrom vor der eigenen Haustüre. Außerdem haben viele SPD-Mitglieder in Gesprächen erfahren, das auch bei vielen Bürgerinnen und Bürgern, die noch beim Bürgerentscheid gegen den Windpark gestimmt haben, in der Zwischenzeit ein Umdenkungsprozess eingesetzt hat.<br />Dabei sehen die SPD-Vorstandsmitglieder die weitere Planung als ergebnisoffenen Prozess. „Wir wissen heute noch nicht wie viele Windkraftanlagen an welchen Stellen errichtet werden können“, versichert Hannelore Eckhardt. So scheint nahezu sicher, dass Standort Nr. 15 nicht genehmigungsfähig sein wird. Bei der weiteren Planung werden Gesichtpunkte des Naturschutzes in starkem Maße Berücksichtigung finden. Dabei wird auch das Gutachten des NABU eine relevante Rolle spielen. <br /><br />Kritisch setzten sich die Sozialdemokraten mit den Aktivitäten der Bürgerliste auseinander. Es sei nach dem Auftreten vor den Wahlen sicher konsequent den Bau des Windparks mit allen Mitteln verhindern zu wollen. Dass die BL bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen in der Stadtverordnetenversammlung dabei auf Verzögerung setze und alle <br />Planungschritte unnötig in die Länge ziehen wolle, sei die logische Konsequenz dieser Position. <br />Erstaunlich sei aber auch die Kompromisslosigkeit der BL-Mitglieder, die rigoros auch eine geringere Anzahl von Anlagen ausschließen.<br />&nbsp;<br />Unter diesem Gesichtspunkt sind auch die Kriterien zu sehen, die von der Bürgerliste als Voraussetzung für Windanlagen aufgestellt worden sind: Kein Waldstandort, Mindestabstand von 2000m von der Wohnbebauung.<br />„Wenn wir diese Kriterien berücksichtigen, dann wird es im ganzen Gebiet der Gemarkung Bad Arolsens keine einzige Windkraftanlage geben. Entweder liegt der mögliche Standort im Wald oder er liegt zu nahe an der Wohnbebauung. Diese Kriterien sind nichts anderes als der Versuch die Totalverweigerung von Windkraft in der Stadt zu kaschieren,“ erklärt die Stadtverbandsvorsitzende.<br />„Unser Ziel ist die vollständige Versorgung Bad Arolsens mit Strom aus erneuerbaren Energien die im Stadtgebiet erzeugt wird. Wir wollen unseren Beitrag für eine atomkraftfreie Zukunft leisten und gleichzeitig Wertschöpfung für die Stadt sichern,“ beschreibt Hannelore Eckhardt die SPD-Position.]]></content:encoded>
			<category>Stadtverband Bad Arolsen</category>
			<category>Presseartikel</category>
			
			<author>presse@spd-bad-arolsen.de</author>
			<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 19:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Runder Tisch für junge Menschen</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////runder-tisch-fuer-junge-menschen/</link>
			<description>Bürgermeister Jürgen van der Horst wird am 15. August um 19 Uhr zu einem „Runden Tisch für junge Menschen“ ins Jugendzentrum „Come in“ einladen. Damit kommt er einer Bitte junger SPD-Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung nach, die diese im Rahmen des Kommunalwahlkampfes an ihn gerichtet hatten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Tim Verriet, Sprecher der Gruppe, erläuterte dem Bürgermeister im Rahmen eines gemeinsamen Gespräches das Anliegen der jungen Frauen und Männer:
Auslöser für die Initiative waren die Schließungen von „Outback“ und Kino in der Stadt. Viele junge Menschen haben in dieser Situation von der Stadt erwartet, dass sie aktiv wird und den Erhalt beider Einrichtungen sichert. Verriet: „Wir sind in Wahlveranstaltungen häufig darauf angesprochen worden und es war nur schwer zu vermitteln, dass der Bürgermeister keine Möglichkeiten zum unmittelbaren Eingreifen hat. Daraus sei die Idee entstanden, im Dialog Wege zu suchen, um Bad Arolsen für Jugendliche und junge Erwachsene wieder attraktiver zu machen. Unter dem Motto „Damit man im Rathaus weiß was junge Menschen wollen“ sollte eine Gesprächsrunde mit dem Bürgermeister und weiteren Vertretern der Stadt geplant werden.“
Dabei geht es den jungen Sozialdemokraten nicht allein darum Forderungen aufzustellen, vielmehr sollte auch überlegt werden, auf welche Weise sich junge Menschen in der Stadt für ihre Belange engagieren können. Das kann in Arbeitsgruppen, Gremien, Kommissionen sein oder bei der Realisierung ganz konkreter Projekte. „Wir wollen Vorschlägen und Ergebnissen des „Runden Tisches“ hier nicht vorgreifen,“ erklärte Tim Verriet dazu.
Zur Veranstaltung eingeladen sind alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Stadt.&nbsp; Neben einer offiziellen Einladung des Bürgermeisters soll über die Internetplattformen Facebook und Schüler-/StudiVZ eingeladen werden um möglichst breites Interesse zu erzeugen.
Für die Moderation der Veranstaltung wünschen sich die Initiatoren jeweils eine Redakteurin, einen Redakteur der örtlichen Presse. Ob sich die etablierten Mitarbeiter der Zeitungen aus Bad Arolsen dem jungen Publikum selber stellen oder die Aufgabe an jüngere Kollegen delegieren, &nbsp;bleibt ihnen überlassen.]]></content:encoded>
			<category>Presseartikel</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 May 2011 12:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sozialdemokraten wollen sachliche Zusammenarbeit statt Blockbildung!</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////sozialdemokraten-wollen-sachliche-zusammenarbeit-statt-blockbildung/</link>
			<description>In der ersten Sitzung der SPD-Fraktion in der Stadtverordneten-versammlung ist Eberhard Eckhardt als Fraktionsvorsitzender wiedergewählt worden. Eckhardt kündigte an, dass die Sozialdemokraten keine Koalition oder feste Kooperation im Stadtparlament anstreben, sondern an Sachthemen mit allen politischen Kräften konstruktiv zusammenarbeiten wollen. 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Keinen Zweifel ließ der Fraktionschef daran, dass die SPD auch weiterhin zum Ausbau erneuerbarer Energien hier in Bad Arolsen stehe und auch beim neuen Kräfteverhältnis in der Stadtverordnetenversammlung gute Aussichten für die Errichtung eines Windparks in Mengeringhausen sieht. „Die Ereignisse in Japan machen deutlich, dass Kernenergie nicht beherrschbar ist, dass erneuerbarer Energien und Steigerung der Energieeffizienz die Zukunft der Energiesicherung sein werden,“ erklärt Eckhardt. „Wenn wir den Eigennutz nicht zur politischen Richtschnur machen wollen, dann müssen wir Windanlagen auch vor der eigenen Haustür hinnehmen und sie nicht nur anderen Menschen zumuten“, bekräftigt Eckhardt die SPD-Position.<br /><br />Weiterhin kündigen die Sozialdemokraten an, dass sie zur ersten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nach der Konstituierung den Antrag auf Wiedereinführung der Magistratskommissionen einbringen werden. <br />Dies sind Gremien in denen sachkundige Bürgerinnen und Bürger sich engagieren und ihre Fachkompetenz und das Meinungsspektrum weiter Kreise der Bevölkerung einbringen können.<br /><br />Neben Kommissionen die es bereits in der Vergangenheit gab, strebt die SPD-Fraktion auch eine Kommission zur Förderung erneuerbarer Energien in Bad Arolsen an sowie eine Kommission für junge Menschen. „Wir hoffen, dass in der Kommission für junge Menschen auch wirklich Jugendliche und junge Frauen und Männer vertreten sein werden, damit man im Rathaus dann weiß, was diese wollen, wie eine attraktive Stadt für sie aussehen soll“, wünscht sich Eckhardt. &nbsp;<br />„Nachdem was wir bisher an Rückmeldungen haben geht es auch nicht darum nur Forderungen zu stellen, ganz viele Menschen in meinem Alter sind auch bereit sich aktiv dafür einzusetzen, dass in der Stadt das Angebot für Junge besser wird“, erklärt Tim Verriet für die Fraktion.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>SPD-Fraktion</category>
			<category>Presseartikel</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heißer Stuhl wird für die SPD zum Chefsessel</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////heisser-stuhl-wird-fuer-die-spd-zum-chefsessel/</link>
			<description>Das „Berlinchen“ in Bad Arolsen war eine Woche vor der Kommunalwahl wieder der Ort für einen speziellen Showdown, der „Heiße Stuhl“ wurde dort mit den Spitzenkandidaten aller für das Stadtparlament antretenden Parteien veranstaltet.

Eberhard Eckhardt zog das Los mit der 8 und hatte so den vermeintlichen Nachteil, dass er immer als Letzter sprechen durfte. Der Moderator Elmar Schulten vermeldete dann auch gleich zu Beginn, dass Eberhard über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die erste Fragerunde war symptomatisch für den gesamten Abend. Die Bürgerliste konnte ihren unglaublichen Vorteil, immer zu Beginn sprechen zu können, nie nutzen und deren Vertreter blieb absolut unglaubwürdig. Pauschale Angriffe auf alle anderen ehrenamtlichen Stadtverordneten wegen der prekären Haushaltslage lassen die demokratischen Spielregeln vergessen.<br />Es wird permanent unterstellt, dass die Stadtverordneten nicht nach bestem Wissen und Gewissen, auf der Basis der zu der Zeit vorliegenden Fakten, entschieden hatten.<br />Fakt ist auch, dass der Haushalt immer mit der notwendigen Mehrheit verabschiedet wurde, also somit demokratisch legitimiert wurde.<br />Wer das verkennt und hinterher behauptet er habe es besser gewusst, ist nichts weiter als ein Stammtischredner. Aller Risiken lassen sich bei der Beschlussfassung eines Haushaltes nicht berücksichtigen.<br /><br />Natürlich, und das wurde von Eberhard ganz klar angesprochen, sind auch Schulden bewusst gemacht worden. Um Investitionsgüter zu schaffen müssen nun mal Schulden gemacht werden. Diesen Krediten in Höhe von ca. 49 Millionen Euro stehen allerdings auch Werte in Höhe von geschätzten 120 Millionen Euro entgegen.<br />Um es plastisch besser darzustellen, hatte Eberhard diese Verbindlichkeiten als gute Schulden bezeichnet.<br />Die bestellten Zwischenrufer der Bl konnten sich nun nicht mehr zurück halten und zeigten einmal mehr, dass sie gerne bereit sind den politischen Gegner nieder zu schreien und ihn zu beschimpfen.<br /><br />Tatsache ist, da waren sich alle Vertreter einig, dass die Kassenkredite in Höhe von ca. 18 Millionen Euro ein großes Problem darstellen.<br />Diese Summe abzuschmelzen, daran wird gearbeitet und die Windkraft sollte dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielen.<br />Wie man denn den städtischen Haushalt sinnvoll konsolidiert, darauf hat die Bl auch keine Antwort.<br />Mit sinnvoll ist wirklich machbar gemeint, so dass die Fortentwicklung der Stadt garantiert ist, und nicht nur pauschal gefordert wird kein Geld mehr auszugeben.<br />Der aufmerksame Zuhörer verschluckte sich fast vor Schreck als der Vertreter der CDU ein Gespräch mit einem Vertreter der Bl wieder gab. Dieser habe angeblich kund getan, dass man 10 Prozent der städtischen Mitarbeiter entlassen müsse.<br />Na das ist ja mal eine tolle Idee. Eine weitere Bewertung kann man sich sparen, da ein solcher Vorschlag abstrus ist und zeigt wie gefährlich diese Hobbyhaushaltssanierer sind.<br /><br />Da die anderen Parteien und Gruppierungen so gut wie keine greifbaren Statements von sich gaben, war es an Eberhard Eckhard für die SPD die Pflöcke einzuschlagen und Klartext zu reden.<br /><br />Abgeleitet aus dem Stadtumbau Nordwaldeck muss in Bad Arolsen das Projekt Strandbad realisiert werden, sonst ist das Geld weg und wir zahlen für die anderen Gemeinden mit.<br />In welcher Form und Weise das Strandbad gestaltet wird ist Inhalt eines Denk- und Arbeitsprozesses in der nächsten Zeit. Noch ist nichts festgelegt und es wird auch ohne Bürgerbeteiligung nicht geschehen. Warum also die Panikmache aus Richtung der Bl, wo doch alle anderen Parteien dafür sind.<br /><br />Tja die Musikschule war auch so ein Streitthema. Die kreiseigene Einrichtung bekam bei einem Jahresumsatz von 1,5 Millionen Euro, Personalkosten 1,3 Millionen Euro, bisher 9900 € Zuschuss von der Stadt Bad Arolsen. Da die Musikschule weit mehr als jeder andere Verein bekommt wurde diese Summe um 900 € gekürzt. Niemand wird vermuten, dass diese Kürzung zur Pleite führen wird.<br />Da zahlreiche Nutzer der Einrichtung in Bad Arolsen aus dem Umland kommen, sind natürlich die Umlandgemeinden aufgefordert dort ebenfalls was zu geben, aber Fehlanzeige.<br />Wie populistisch die Bl auftritt, sieht man daran, dass sie überall kürzen, Personal entlassen und kein Geld mehr ausgeben will, die Musikschule aber besser ausgestattet werden soll. Und was ist mit all den anderen, z. B. Vereinen, die sich in der Jugendarbeit verdient machen? Was erwartet diese, die totale Vernachlässigung?<br /><br />Ein mutiger Nachfrager aus dem Publikum hatte die ausweichenden Antworten der Kandidaten satt und blieb dran. Was denn Bad Arolsen zukunftsfähig macht, war seine entscheidende Frage.<br />Einzig die SPD gab hier eine klare Antwort.<br />Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Barrierefreiheit der Stadt, die großen Behinderteneinrichtungen, Heime und Schulen und Alteneinrichtungen. Hier werden noch viel mehr Arbeitsplätze entstehen und das wiederum ist eine Chance für die Jungen und die Familien hier in der Region zu bleiben oder sich anzusiedeln.<br /><br />Als Resümee möchte ich festhalten, es war ein klarer Punktsieg für Eberhard Eckhardt. Fachlich und konzeptionell hat die SPD viel zu bieten.<br />Wir stehen für die Zukunftsfähigkeit in Denken und Handeln. Das dabei die Bürger in Bad Arolsen mehr mit eingebunden werden müssen steht außer Frage. „Mehr miteinander“ ist eine klare Leitlinie, es ist das plakative Selbstverständnis der SPD in Bad Arolsen.<br />Das Ganze tun wir nicht zum Selbstzweck, nein, wir tun es auch aus einem guten Stück Heimatverbundenheit zu unserer Residenzstadt und dem bezaubernden Umfeld.<br />Tun wir was dafür, dass dies alles erhalten bleibt und hier nicht die Lichter ausgehen.<br />Bezüglich der Lichter haben wir ja hoffentlich bald die Windkraft.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Kommunalwahl</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 21:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SPD Delegation zu Gast bei der Firma HEWI in Bad Arolsen</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////spd-delegation-zu-gast-bei-der-firma-hewi-in-bad-arolsen/</link>
			<description>Im Rahmen ihrer zahlreichen Informationsbesuche bei ortsansässigen Firmen hat eine SPD Delegation die Produktionsstätten der Firma HEWI in Bad Arolsen-Mengeringhausen besucht.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach der Begrüßung durch den Fertigungsleiter führten&nbsp; der Ausbildungsleiter Lothar Weigmann und Betriebsratsmitglied Jörg Becker durch die Fertigung.<br />Neben den sehr interessanten Aspekten der Fertigung und der Produktlinien standen natürlich Fragen nach Innovationen und technischen Neuerungen, soweit sie nicht dem Betriebsgeheimnis unterlagen, auf der Tagesordnung.<br />Hatte die Firma vor über 70 Jahren unter anderen mit Knöpfen begonnen, so wird heute auch die Automobilbranche mit zahlreichen Erzeugnissen beliefert.<br />Neben der Verarbeitung von Kunststoff werden auch Produktserien in Edelstahl produziert. Diese werden auch mit Kunststoff und anderen Materialien kombiniert.
Einen breiten Part nahm die Ausbildungssituation am Standort ein. Über 30 Auszubildende unter den knapp 500 Beschäftigten in Bad Arolsen und Mengeringhausen zeigen einen sehr positiven Trend.<br />Neben den Lehrberufen Mechatroniker, &nbsp;Werkzeugmacher sowie Verfahrensmechaniker &nbsp;in der Fertigung in Mengeringhausen, &nbsp;werden in der Verwaltung in Bad Arolsen auch Industriekaufleute und Kommunikationsfachwirte ausgebildet.
Zusammen mit der Uni in Kassel erfolgt ein Bachelorstudium im Bereich Verfahrensmechanik, was den sehr positiven Effekt hat, dass auch hochwertige Arbeitsangebote in Nordwaldeck gemacht werden.
Ca. 12 Personen arbeiten bei HEWI in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe. Deren Integration in die Arbeitsprozesse gilt hier das Hauptaugenmerk.
Alles wirklich sehr positive Nachrichten, außer,&nbsp; vor einiger Zeit ist die Berufsschule für Mechatroniker und Werkzeugmacher von Korbach nach Frankenberg verlegt worden. Dies hat für die Auszubildenden in Bad Arolsen einen gravierenden regionalen Nachteil zur Folge. Lange Fahrtzeiten nach Frankenberg zur Berufsschule und somit einen Standortnachteil in Bezug auf die Berufsausbildung in Nordwaldeck.<br />Da die Bahnverbindung nach Frankenberg nicht mehr besteht, bleibt den Auszubildenden nur die teure Autofahrt.]]></content:encoded>
			<category>Kommunalwahl</category>
			<category>Stadtverband Bad Arolsen</category>
			<category>Presseartikel</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 20 Mar 2011 16:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Finanzierung der Musikschule neu regeln</title>
			<link>http://www.spd-bad-arolsen.de/startseite/pressemitteilungen/bericht/-////finanzierung-der-musikschule-neu-regeln/</link>
			<description>Im Rahmen ihrer letzten Fraktionssitzung in dieser Wahlperiode haben die SPD-Stadtverordneten eine Neuregelung der Finanzierung der Musikschule gefordert. Auslöser waren die Proteste des Leiters des Bad Arolser Standtortes, der die Senkung der städtischen Mittel von 9.900 € auf 9.000 € beklagt.
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			<content:encoded><![CDATA[„Musik ist für ganz viele Menschen ein ganz wichtiger Bestandteil des Lebens und geeignet, Lebensfreude und Lebensglück zu verschaffen“ betonte Fraktionssprecher Eberhard Eckhardt. „Deshalb stehen wir der Musikschule auch grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Für uns haben aber die Sport- und Vereinsförderung, das Jugendzentrum, der Punkt und andere kulturelle Einrichtungen den gleichen Stellenwert. Der Musikschule zusätzliche Mittel zu Lasten anderer zukommen zu lassen halten wir nicht für gerechtfertigt. Zumal die Kreismusikschule, zu der auch Bad Arolsen gehört, in den letzten Jahren schwarze Zahlen geschrieben hat.“<br /><br />Den SPD-Stadtverordneten geben außerdem zu bedenken, dass fast drei Viertel der Musikschülerinnen und –schüler aus Bad Arolsen kommen, die restlichen aus den Umlandgemeinden. Zuschüsse zahlt aber lediglich die Stadt Bad Arolsen. Hier sehen die SPD-Stadtverordneten eine Schieflage. „Es kann nicht sein, dass wir allein diese wichtige Arbeit unterstützen, hier sind auch die Nachbargemeinden gefordert,“ verlangt Eberhard Eckhardt. „Da gilt eine ganz einfache Dreisatzrechnung: Wenn Bad Arolsen für weniger als drei Viertel der Schüler 9.000 Euro aufbringt, dann müssen die anderen Gemeinden mindestens noch einmal 3.000 Euro für die Förderung der Musikschule zahlen. Die Bad Arolsen Kürzung wäre damit mehr als viermal wett gemacht.“<br /><br />Für die SPD-Fraktion ist die Ankündigung der Musikschule vor dem Bad Arolser Rathaus ein „Streichkonzert“, als Protestdemonstration durchzuführen nicht nachvollziehbar; sinnvoll wäre es doch mit Pauken und Trompeten vor die Rathäuser der Gemeinden zu ziehen, die die Förderung bisher verweigern, regen die Sozialdemokraten an.<br /><br />Volle Zustimmung gab es für den Vorschlag von Landrat Dr. Kubat, der eine vollständige Finanzierung aus Kreismitteln ins Gespräch gebracht hatte. Die Refinanzierung hätte über eine geringfügige Erhöhung der Kreisumlage erfolgen sollen und so alle Kommunen im Landkreis gleichermaßen an der Förderung der Musikschule beteiligt. Bedauerlicherweise wurde dieser Vorstoß von den nicht zahlenden Städten und Gemeinden gestoppt.<br /><br />Deshalb wollen die Sozialdemokraten gleich zu Beginn der neuen Wahlperiode erreichen, dass der Magistrat in Verhandlungen mit der Kreismusikschule tritt. Dabei soll eine für Bad Arolsen gerechte Lösung angestrebt werden.<br /><br />Sollten die übrigen Kommunen eine Förderung der Musikschule weiter verweigern, könnte Bad Arolsen dazu übergehen, analog zur Jugendförderung für die Vereine einen Pauschalbetrag für jedes Kind, jeden Jugendlichen aus der Stadt zur Verfügung zu stellen.]]></content:encoded>
			<category>SPD-Fraktion</category>
			<category>Presseartikel</category>
			<category>Kommunalwahl</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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