Kommunalwahl
  •   Dienstag, 2011-02-01

SPD nominiert Kandidaten für den Ortsbeirat

MENGERINGHAUSEN (r) In einer Mitgliederversammlung hat der SPD Ortsverein Mengeringhausen über seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Ortsbeirat am 27. März 2011 abgestimmt. „Wir sind froh, eine Liste mit guten Kandidatinnen und Kandidaten stellen zu können“, so der Ortsvereinsvorsitzende Gerd Brückmann. Mit den Parteimitgliedern Klaus Tschierschky, Werner Böss und Manfred Pallagst auf den vordersten Plätzen will die SPD ihr Engagement in Mengeringhausen fortsetzen.

Die SPD-Kandidaten für den Ortsbeirat Mengeringhausen:  v. l. Klaus Tschierschky, Karl-Heinz Hesse, Karin Klein, Manfred Pallagst, Fritz Köchling, Werner Böss, Helmut „Carl“ May, Angelika Probstfeld und Harry Becker.

Die SPD-Kandidaten für den Ortsbeirat Mengeringhausen: v. l. Klaus Tschierschky, Karl-Heinz Hesse, Karin Klein, Manfred Pallagst, Fritz Köchling, Werner Böss, Helmut „Carl“ May, Angelika Probstfeld und Harry Becker.

„Diese drei verfügen über langjährige kommunalpolitische Erfahrung“, erläutert Gerd Brückmann, „wobei Manfred Pallagst als Ortsvorsteher in der zurückliegenden Legislaturperiode hervorragende Arbeit geleistet hat. Daran werden wir anknüpfen.“ Der Ortsvereinsvorsitzende betont, dass von den im Ortsbeirat vertretenden Parteien nur die Genossen der SPD über die gesamte Legislaturperiode in diesem Gremium tätig waren. „Die beiden anderen Parteien, also FWG und CDU, haben Personen während der fünf Jahre ersetzen müssen. Somit steht die SPD auch für Kontinuität, “ so der Vorsitzende.
Ergänzt wird die Liste durch die Mengeringhäuser Helmut Mey, Angelika Probstfeld, Fritz Köchling, Karin Klein, Karl-Heinz Hesse, und Harry Becker. „Sie alle arbeiten schon seit Jahren in unserer Partei und teilweise im Vorstand mit und sind geeignet ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Ortsbeirat einzubringen.“
Angesichts des geplanten Windparks ist die politische Auseinandersetzung in Mengeringhausen härter geworden. Insbesondere für die SPD, da sie sich als einzige der im Ortsbeirat vertretenden Parteien eindeutig für den Bau der Windkraftanlagen ausgesprochen hat. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf eine klare Position“, führt der Ortsveinsvorsitzende aus, „in welcher Weise sich daraus auch Konsequenzen für das Wahlergebnis ergeben werden.“ Dessen ungeachtet wird sich die SPD der politischen Diskussion stellen und die politische Auseinandersetzung suchen.
In Richtung der neu gegründeten Bürgerliste kritisiert Gerd Brückmann, dass diese keine eigene Liste für die Wahl zum Ortsbeirat aufgestellt hat. „Es ist ein leichtes, die Arbeit des Ortsbeirates im Allgemeinen und die des Ortsvorstehers im Besonderen aus der Ferne zu kritisieren. Zur Kritik gehören aber auch Verbesserungsvorschläge. Daran mangelt es allerdings erheblich.“ Aus Sicht der SPD beginnt die eigentliche politische Arbeit vor Ort, wozu die Bürgerinitiative offensichtlich nicht bereit ist. „Ansonsten wäre sie mit einer Liste für die Ortsbeiratswahl angetreten“, schlussfolgert Gerd Brückmann. Schließlich reicht das Spektrum der Aufgabenfelder beispielsweise von der Entwicklung des  Bioenergieparks, über die Sicherung der bestehenden Infrastruktureinrichtungen bis hin zum praktischen Einsatz wie der „Aktion sauberen Landschaft“ oder Renovierungsarbeiten an der Schutzhütte „Weißer Stein“. „Es scheint, dass die Bürgerliste über die Verhinderung der Windkraftanlagen hinaus, kein weiteres, für Mengeringhausen relevantes Thema besetzen möchte. Stattdessen lässt sie ein tiefer gehendes Interesse an der zukünftigen lokalen Entwicklung nicht erkennen, “ so der Ortsvereinsvorsitzende. Er ist zuversichtlich, dass die Wählerinnen und Wähler das  zu werten wissen und am 27. März entsprechend votieren werden. „Wir werden im Wahlkampf unsere Leistungen herausstellen und unsere Ziele für Mengeringhausen formulieren.“



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