• Freitag, 2011-02-25
Mehrgenerationenvorstand gewählt
Der Ortsverein der SPD Bad Arolsen hat einen neuen Vorstand. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Andreas Schad als Vorsitzender bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Walter Illian. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Nina Schwarz. Nina Schwarz ist 27 Jahre alt und in Bad Arolsen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur an der Christian-Rauch-Schule folgte ein Studium der Politikwissenschaften, der Soziologie und der Medienwissenschaften. Sie arbeitet zurzeit beim Unterbezirk der SPD in Korbach.

vl: Die neue Stellvertreterin Nina Schwarz, Stellvertreter Walter Illian und der Vorsitzende Andreas Schad.
Fraktionssprecher Eberhard Eckhardt machte vor den Vorstandswahlen deutlich, dass die örtliche SPD in den letzten Monaten im Magistrat, in der Fraktion und im Ortsverein durch lang andauernde Krankheiten von Genossen aus der ersten Reihe erheblich belastet war. Um so mehr sei das Engagement der Vorstandsmitglieder zu würdigen, die in die Bresche gesprungen sind. Darüber sei es gerade dem Vorsitzenden in den letzten Monaten gelungen, junge Mitglieder für die SPD zu gewinnen und so den Ortsverein merklich zu verjüngen.
Bei den Wahlen zum Vorstand wurden folgende Personen wiedergewählt:
Karl-Josef Schad als Kassierer, Irene Voget-Schmiz, Bernd Korff, Mario Hammerschmidt, Jan Schmutzler, Georg Schimera, Heinrich Simshäuser und Klaus Stippschild als Beisitzer.
Als Neue gehören dem SPD-Führungsgremium an: Dieter Waßmuth (Schriftführer), Herbert Frese (Pressesprecher) und Dorothea Hofmann (Beisitzerin).
Hans Peter Wagner als Wahlleiter hatte sichtlich Freude an seiner Aufgabe. In seiner bekannt humorvollen Art moderierte er die Neuausrichtung und bemerkte zutreffend, dass die SPD in Bad Arolsen nun von einem Generationenmix geführt wird.
In Ihrem Bericht zur aktuellen Kreispolitik ging Hannelore Eckhardt noch einmal auf die Ergebnisse des Ausschusses zur Aufklärung der Eichenlaub-Machenschaften ein. Persönliche Bereicherung, die Schaffung eines Systems von Abhängigkeiten und die Angst vieler Beschäftigter beim Kreis vor Repressalien waren kennzeichnend für das „System Eichenlaub“. Ausführlich stellte die Kreistagsabgeordnete das Wahlprogramm der Kreis-SPD vor, das gemeinsam mit Dr. Reinhard Kubat erarbeitet worden ist. Auch wenn der neue Landrat ein Erbe angetreten hat, das in erster Linie durch ein riesiges Finanzloch gekennzeichnet ist, so wollen die Sozialdemokraten in den nächsten fünf Jahren gerade im sozialen Bereich und im Hinblick auf die demographische Entwicklung Akzente setzen. „Wir wollen dass ehrliche und anständige Politik belohnt wird und streben deshalb eine Mehrheit für unseren Landrat im Kreistag an,“ erklärte Hannelore Eckhardt abschließend.



